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Gesellschaft für die
Prävention und Bekämpfung
von Krankheiten des Magen-
darmtrakts und der Leber

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Treten affektive Störungen (Depression / Ängstlichkeit) bei entzündlichen Erkrankungen vermehrt auf?
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Untersuchungen haben zu der Erkenntnis geführt, dass Patienten mit
chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, und insbesondere Morbus
Crohn-Patienten häufiger depressive Symptome entwickeln. Besonders die
erhöhte Depressivität im Schub ist aber unabhängig von dem Schweregrad
der chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Wichtig ist hierbei, dass
man sich klarmacht, dass Depressionen gerade im Alter von 20 bis 40
Jahren grundsätzlich häufig zu finden sind (es leidet etwa jeder 20.
wenigstens zeitweise daran), auch ohne chronisch entzündliche
Darmerkrankungen.
Unabhängig vom Vorliegen einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung
stellen depressive Syndrome Erkrankungen dar, die auch ärztlich
behandelt werden sollten. Die Symptome sind in Abschnitt 1.6 erläutert.
Das gleichzeitige Bestehen verschiedener Erkrankungen, z. B. einer
Depression und einem Morbus Crohn nennt man Komorbidität. Beide
Erkrankungen müssen behandelt werden.
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